Warum ich im Alltag auf ein Handy verzichte

Ich führe künftig im Alltag kein Mobiltelefon mehr mit mir rum. Ich möchte nicht, dass sich Leute ärgern, weil ich SMS erst eine Woche später lese. Das kommt nämlich vor und an daran wird sich auch nichts ändern. Das Mobiltelefon ist für mich zu einem irrelevanten Kommunikationskanal geworden. Achtung: Das Mobiltelefon, nicht mobile Kommunikation per se. Ich telefoniere nicht gerne, und schon gar nicht, wenn ich unterwegs bin. Ausserdem ich sehe nicht ein, warum ich für SMS bezahlen soll, wenn es doch bessere Kommunikationsalternativen gratis gibt.

Wie bin ich erreichbar? – Primär per E-Mail. Oder über Twitter: @ebr76. Ich lese die Mails, wenn ich WLAN-Zugang habe – und das ist häufig genug. Wenn ich länger unterwegs bin, auf einer Wanderung oder so, dann nehme ich das Handy weiterhin mit. Macht ja auch Sinn. Aber jedes Mal, wenn ich das Handy einpacke, dann wird es eine bewusste Entscheidung sein, so wie ich den Fotoapparat ja auch nicht immer überall hin mitnehme.

Das iPad hat die relativen Kosten für die verschiedenen Kommunikationskanäle verschoben. Unterwegs E-Mail lesen und schreiben wurde sehr viel attraktiver und angenehmer. Das iPad habe ich sowieso immer dabei, weil es so vielseitig einsetzbar ist. Wenn ich weniger Gewicht mit mir rumschleppen will, habe ich nur die Option, das Telefon zu Hause zu lassen.

Klar, früher oder später werde ich mir auch einen Computer in Handflächengrösse mit Telefonfunktion zutun, aber das schaue ich nicht als dringlich an. Und selbst wenn ich denn so einen habe, könnt ihr euch nicht darauf verlassen, dass ich den kleinen mit Telefon mitnehme. Denn für bestimmte Aufgaben ist die Notizblockgrösse einfach praktischer.

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